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Wissenswertes: Setup T-Rex 450L aktualisiert

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Wissenswertes

Hier möchte ich alles posten, was mich in meinen Hobbies begleitet, vielleicht ist auch der eine oder andere Tipp für Sie dabei:

Einstellungen T-Rex 450L Dominator 6S

 

Setup:

 

 

Motor

Align RCM – BL460MX 1800KV mit Ritzel 11 Zähne

Regler

Graupner Brushless Control +T45  mit Elko 4700 µF 16V Low ESR

Servos

Taumelscheibe: KST DS 215 HV MG V3



Empfänger / FBL

Graupner GR-18 +3xG+3A + Vario HoTT

Hauptblätter

Align 360mm

Heckblätter

Align 68mm

Akkus

SLS XTRON 30C 6S 22,2V 1450 mAh (2Stück)

Sender

Graupner MX 12 HOTT

 

Anbei meine individuellen Einstellungen von Regler und Flybarless-System. Ich habe nur Einstellungen angegeben, die auch geändert werden müssen/sollten. Bei den Reglerwarneinstellungen sollte man die Einstellung für Warning Tone so belassen, sonst stimmen u.U. die Ansagen und Warntöne nicht mehr.

 

Einstellungen Graupner Regler Firmware Version 1.430

ESC Einstellungen

Page2

 

Cut-Off 14.0V   

 

dies ist die Abschaltspannung des Reglers, da ich eine Kapazitäts und eine Unterspannungswarnung programmiert habe, liegt diese Einstellung bewusst sehr niedrig. Selbst wenn eine Zelle mal  ausfallen sollte, kriegt man den Heli mit der Restspannung immer noch runter    

 

 

Motortiming 18°

 

ich habe bei rc-heli.de gefunden, dass Robbe 15°angibt, 18° Timing funktionieren gut und der Motor hat etwas mehr Leistung   

 

Page3

speedup typ: Highest  - der Graupner Regler läuft so sanft an, niedriger lohnt nur bei Scale

starttorque: Lowest - damit er nicht anruckt beim Anlaufen

Govspeed: off  - vorher eingelernt, siehe unten

Govresponse: Fast  - so reagiert der Governor auf Lastwechsel

Governor on  - gleichbleibende Motorregelung

 

Page4

 

Number Pole: 6  

Gear Ratio: 11.0:1   

 

die richtige Anzahl der Motorpole und das Übersetzungsverhältnis wer- den benötigt, damit die Telemetrie die Drehzahlen richtig anzeigt

 

BEC Volt: 7.4V  - guter Kompromiss aus hoher Leistung und Lebenserwartung der  Servos, die KST HV Servos sind damit immer noch schneller und stärker als die Align und ziehen dabei nicht so viel Strom

 

 

Warneinstellungen

 

Page2

 

Voltage:21.0V  (warnt bei Unterspannung)

warning time: 5s

repeat time: always

 

Page3

 

Temperature: 75°C  (bei ca. 100°C schaltet der Regler ab)

warning time: 5s

repeat time: always

 

Page4

 

MaximumCur: (45A  der Regler verträgt nur Ströme bis 45A)

warning time: 5s

repeat time: always

 

Page5

MinimumRPM: 2200

warning time: always

repeat time: always

 

Page6

 

Capa.warning:1000  (wenn erreicht, landen, man hat aber noch etwas Reserve)

WarningTime: 5s

repeattime: 1 min

GovSpeed einlernen:

 

  • Gaswege müssen korrekt angelernt sein

  • Maximale Drehzahl beim maximaler Regleröffnung ermitteln

  • Akkus verwenden mit ca. 3,8 – 4 V Zellspannung

  • Haupt-  und Heckblätter entfernen

  • Gaskurve – 100% bis + 100% programmieren

  • Motor hoch laufen lassen und über Telemetrie die maximale Drehzahl ermitteln (sollte ca. 3700 U/Min erreichen) 

  • Motor abschalten und Gasgerade programmieren zwischen 80 und 90 %

  • im Regler Setup Governor einschalten (ja)

  • Gov Speed auf On und Motor hoch laufen lassen, Motor mind. 10s laufen lassen, dann abschalten und 20s abgeschaltet lassen, Gov Speed sollte wieder auf Off stehen

  • beliebige Drehzahlen über Gasgerade programmieren, dabei im optimalen Reglerbereich bleiben, 70 – 90% Regleröffnung

 

 

 

GR18 V1.52

 

AlarmVolt:        4.8V

AlarmTemp:     60°C

HöheMax:        50m

Zyklus:            10ms

SUMD an K6: nein

Sensoran K9: ja (wird für die Telemetrie des Reglers benötigt) 

 

 

Taumelscheibe

 

Empfindlichkeit: 8

Direktanteil                      +80

P                                    +100

I                                       + 70

D                                     + 25

Schnellflugoptimierung    +35

Schwebestab:               hoch

 

Heck

 

Empfindlich 5

P                                     +70

I                                       +75

D                                     +20

Pitch=> Heck                 +25

TS=> Heck                      +8

 

Grundeinstellungen

 

TSTyp:                      120 Grad

TSFrequenz:            200 Hz

TSRichtung                  0

TSLimit                     100

TSDrehung                +0

HeckServo                1,5ms

HeckFrequenz         333 Hz

Expo                          nein

Logging                      +3

Expertenmode             ja

 

 

Die Einstellungen im GR-18 sind noch nicht endgültig, ich komme so ganz gut klar. 

   

Die Angaben für die Servomitten und Wege muss jeder individuell selbst ermitteln und einstellen. 

 

 

 

Einstellungen im Sender

 

Ich "missbrauche" die fest eingestellte Autorotationsphase als normale Flugphase. Dort ist standartmäßig für den Motor ein Wert von -100% eingestellt. Dieser Wert ist ein Stellwert für ein Gasservo im Verbrennerbetrieb, da man dort bei Autorotationen den Motor nicht abschalten, sondern in Leerlauf versetzen will.  

 

Da dieser Wert auch im Elektrobetrieb verändert werden kann, lässt sich eine Gasgerade einstellen. Da Gas und Pitch zusammen gemischt wird, könnte man bei den Flugphasen Normal und Speed je nach Stellung des Pitchknüppels einen anderen Gaswert programmieren. In der Phase Autorototion hat man jedoch nur einen Gaswert unabhängig von der Stellung des Pitchknüppels. 

 

Im Stellerbetrieb kann man dieses zum Anlaufen lassen und Schweben des Helis verwenden. Hat der Regler jedoch einen Governor, regelt dieser lastabhängig nach. So hat die MX 12 nicht nur 2 sondern auch 3 nutzbare Flugphasen im Helibetrieb.  

 

Den Motor schalte ich mit dem SW3 Schalter, zusätzlich habe ich noch den Drehzahllimiter Ctrl. 7 als weitere Sicherheit aktiviert. Zum Autorotieren kann man dann einfach den SW3 Schalten benutzen. Die Flugphasen schalte ich mit dem Geber Ctrl. 9 /SW 4 und 5).                  

 

Sendereinstellungen 

 

Flugphasen

Auro

Normal

Speed

Pitch (100% = 14°)

-50%-20% 0%+30%+90% 

-95%-35% 0%+35%+95%  

-95%-35% 0%+35% +95%      
   

Gas Sender

- 9%

 + 55%

+ 65%

Regleröffnung

70 %

75 %

81 %

Drehzahl

2600

2800

3000

Dual Rate (Nick)

70

70

70

Dual Rate (Roll)

70

70

70

Dual Rate (Heck)

80

80

80

Expo (Nick)

30

30

30

Expo (Roll)

30

30

30

Expo (Heck)

25

25

25

 

 Ich weise darauf hin, dass dies meine Einstellungen für mein Setup des T-Rex 450L Dominator sind. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass dies die Daten sind, mit denen er am besten fliegt. Es gibt sicher noch einiges zu optimieren. Für meinen Rundflug fliegt er so schon recht prima, ich bin aber auch für Tipps offen.

 

 

 

 

Bauanleitung Kabelloser Simulatoranschluss an USB für Graupner HOTT 

 

Das Trainieren am Flugsimulator hilft die eigenen Fähigkeiten zu verbessern bzw. bereits erworbenes zu festigen. Am besten geht das mit der Steuerung, die man auch zum Fliegen nimmt, da hat man ein gewohntes Handling.

 

Ich besitze eine Graupner MX 12 HOTT. Graupner rät selbst von der Verwendung von Simulatorkabeln ab, welche in die DSC Buchse gesteckt werden. Da macht sich eine kabellose Lösung ganz gut.

 

 

 

 

Was braucht man:

 

- 1 kompatibler Empfänger, welcher auf Summensignal programmiert werden kann

- 1 USB Dongle für ein Simulatorkabel 3,5 mm Klinkenstecker mono

- 1 Servokabel  mit Stecker

- Isolierband

- doppelseitiges Klebeband, Gyropad 

- Knicktrinkhalm

- Bastelwerkzeug

 

Zuerst holt man die Platine vom Dongle aus dem Gehäuse. Da wo der USB Anschluss angelötet ist, findet man die Versorgungsspannung. Bei USB liegen 5V an den äußeren Pins an. Mit einem Multmeter stellt man die Polarität fest. Hat man die richtigen Pole gefunden, wirt dort Plus- bzw. Minuspol vom Servokabel angelötet.

 

 

Danach stellt man fest, wo das Signal angelötet werden muss. Bei 3,5 mm Klinke wird das Signal vorne an der Spitze übertragen. Einfach das Kabel in die Buchse am Dongle stecken, dann das Multimeter mit der Spitze am Ende des Kabels verbinden und mit dem anderen Prüfstick an den Lötstellen der Buchse feststellen, wo eine Verbindung besteht. Dazu das Mulitmeter auf Durchgangsprüfen (das Piepsen) stellen. Hat man die richtige Stelle gefunden, lötet man dort das letzte Kabel an.

 

 

Dann muss man nur noch das Dongle mit dem Empfänger verbinden. Den Stecker steckt man in den Kanal, auf welchen man das Summensignal programmieren. Im Falle des GR 12 ist das Kanal 6.

 

 

Dann muss der Empfänger an den Sender gebunden werden. Dazu nimmt man einen neuen Speicherplatz und wählt ein Flächenmodell. Das Binden funktioniert nach Anleitung. Zum Einschalten des Empfängers, das Dongle in eine USB Buchse des PCs stecken. Beim GR12 erkennt man das erfolgreiche Binden, wenn die grüne LED leuchtet. Man kann jetzt auch gleich über die Telemetrie prüfen, ob Verbindung besteht. Über die Telemetrie muss nun das Summensignal aktivieren. Ich habe dazu ne ganze Weile gesucht, weil die Graupner Beschreibung recht dürftig geschrieben und das Menü auf Englisch ist.

 

Den richtigen Punkt findet am beim GR 12 auf der letzten Seite des Empfängermenüs ganz unten. Den Punkt wählt man aus und stellt mit den Pfeiltasten hoch/runter solange bis SUMO6 dasteht. Auswahl bestätigen und das Summensignal ist aktiviert.

 

 

Nun sollte man mit seinem Simulator einen Funktionstest machen. Wenn alles passt, kann man das ganze ein bisschen schön verpacken. Ich habe die Dongleplatine wieder in Gehäuse gepackt. Zuvor hatte ich etwas Platz für die Kabel gemacht. Den Empfänger habe ich mit Doppelseitigen Gelklebeband an dem Dongle geklebt. An der Seite habe ich mit Isoband ein Knicktrinkhalm befestigt. Dadurch baumelt die Antenne nicht so blöd rum und kann sogar aufgerichtet werden.

 

 

 

Nun hat man ein wunderbaren USB-Empfänger und kann nach Herzenslust am Simulator trainieren ohne den Verlust der Fernsteuerung zu riskieren. Zum Gebrauch geht man vor, wie beim Heli, erst Sender einschalten, Modell auswählen, dann Empfänger einschalten bzw. in USB Buchse stecken.

 

 

 

 

 

Erfahrungsbericht Solo Pro 125 3D 

 

Ich hatte mir Ende Oktober 2013 den Solo Pro 125 gekauft, da ich nach dem Solo Pro 270 eine neue Herausforderung gesucht habe. Den 270 als Fixed Pitch konnte ich nach Belieben durch die Wohnung scheuchen, der wurde langsam landweilig.

 

Also Aufstieg zum Collective Pitch Hubschrauber. Zuerst muss man sagen, das sich ein CP ganz anders fliegt als ein FP Hubschrauber. Der Solo Pro 270 hatte einen festen Blattanstellwinkel und stieg/sank durch Veränderung der Drehzahl. Bedingt durch die Masseträgheit stieg bzw. sank der Hubschrauber entsprechend träge. Des weiteren sorgte beim 270 die 45 Grad Stabilisierungsstange für ein ruhiges Flugverhalten, man musste steuern, damit sich der Hubschrauber überhaupt bewegt.

 

Ganz anders der Solo Pro 125. Dieser Hubschrauber hatte einen verstellbaren Blattanstellwinkel und keine Stabilisierungsstange. Steigen/Sinken erfolgte durch Verändern des Blattanstellwinkels. Dabei wurde bei nahezu gleich bleibender Drehzahl der Luftstrom entweder nach unten (steigen) oder nach oben (sinken) gelenkt. Die Reaktionen waren dadurch viel schneller.

 

Zur Stabilisierung hat der SP 125 ein sog. Flybarless-System. Hier erkennen Lagesensoren die aktuelle Lage des Hubschraubers. Das Flybarless-System steuert bei Lageveränderung geringfügig dagegen und sorgt im Schwebeflug für eine relativ stabile Fluglage.  

 

Damit ist der Solo Pro 125 im Vergleich zum Solo Pro 270 sehr agil und benötigt viel Platz. Steuererfahrung vom 270 hilft nur noch bedingt, das Handling ist ganz anders. Meines Erachtens ist der größte Unterschied, dass ein CP Hubschrauber seine Richtung beibehält wenn man den Steuerstick loslässt. Ein FP wird bei loslassen des Steuersticks sich irgendwann stabilisieren. Beim CP muss man aktiv gegensteuern, wenn er zB. zu schnell wird. Allerdings sollte man schon die Grundsteuerfunktionen kennen und da hilft schon Übung mit einem FP oder einem kleinen Quadrokopter.  

 

Der Solo Pro 125 wurde mit einer Computerfernsteuerung und einem Akkuladegerät geliefert. Mit der Fernsteuerung lässt sich der Hubschrauber entsprechend programmieren. Werksseitig ist er bereits gut abgestimmt, es lohnt sich aber für Anfänger die Dual Rate und Expo Einstellungen etwas herunterzuschrauben. 

 

 

Der Hauptrotor des Hubschraubers wird angetrieben durch einen kleinen Bürstenmotor. Der für den Drehmomentausgleich notwendigen Heckrotor wird ebenfalls durch einen kleinen Bürstenmotor angetrieben. Bürstenmotoren unterliegen dem Verschleiß. Irgendwann sind die kleinen Kohlebürsten verbrannt und dann geht der Motor nicht mehr. Einen verschleißenden Motor erkennt man am schlechter werdenden Wirkungsgrand und daran, dass er immer heißer wird.

 

Die Motoren erhalten ihre Energie aus einer einzeln Li-Po Zelle mit einer Nennspannung von 3,7 V und einer Kapazität von 200 mAh. Ich verwende etwas bessere Akkus, diese haben eine Kapazität von 300 mAh.  

 

Die Taumelscheibe wird durch 3 digitale Microservos bewegt.

 

Alle notwendigen Komponenten werden mit einer Steuerplatine verbunden. Diese Platine ist eine 4 in 1 Einheit. Sie enthält:

 

     - 2,4 GHz Empfänger 

     - Regler für die Motoren

     - BEC für Ansteuerung der Servos und Stromversorgung des Empfängers

     - Flybarless - System für Stabilisierung des Hubschraubers

 

Die Platine ist auf Schaumgummi gelagert, um keine Vibrationen zu übertragen. Vibrationen verursachen falsche Daten in den Lagesensoren des FBL-Systems und führen dazu, dass sich der Hubschrauber schlecht bis gar nicht steuern lässt.

 

Mit Akku hat der Hubschrauber ein Gewicht von 50g. Der Rotorkreisdurchmesser beträgt ca. 25 cm. Länge über alles (Nasenpitze bis Ende Heckfinne) beträgt ca. 30 cm. 

 

 

Inzwischen konnte ich auch schon ein paar Dinge feststellen, welche man beim Betrieb beachten sollte.

 

1. NIE IN DEN DREHENDEN ROTORKREIS FASSEN!!! Auch wenn es sich um einen Microhelikopter handelt, dreht sich der Rotor mit einer sehr hohen Drehzahl. Die Rotorblätter sind dünn und haben eine scharfe Kante. Wenn man mit dem Finger hineinkommt, wird der schon mal blau. Auch an Möbel, Tapete, Gardine, Pflanzen und anderen Dingen, die in der Wohnung herumstehen, werden bei einem Einschlag Spuren hinterlassen.

 

2. Motor nicht heiß fliegen. Der SP 125 hat einen etwas unterdimensionierten Motor. Es handelt sich dabei um den gleichen wie im SP 270 mit einem anderen Ritzel. Der 300 mAh Akku reicht für gut 5:30 min Flugzeit aus. Man sollte aber höchstens 5 min fliegen, weil dann der Motor sehr heiß wird. Draußen kann es bei niedrigen Temperaturen etwas anders sein, aber da wir eher der Akku schlapp machen. Auch sollte man heftige Manöver, gerade zum Ende unterlassen. Ich habe mal mit fast leerem Akku noch ein paar Pitchstöße gemacht um zu sehen, ob noch Leistung da ist. Der Motor roch dann sehr eigenartig und hat den Hubschrauber dann kaum noch in die Luft bekommen. NACH DEM FLIIEGEN 10 MIN ABKÜHLEN LASSEN!!!

 

3. Throttle hold ziehen. Wenn man merkt, der Hubschrauber steht kurz vorm Einschlag/Absturz ist es besser, den Motor abzuschalten als versuchen abzufangen und dann in der Regel mit voller Wucht ein/aufzuschlagen.  Wie oben beschrieben richtet der Rotor schon etwas Schaden an. Weiterhin können aber bei drehenden Rotor einige Teile am Hubschrauber kaputtgehen.

Gefährdet sind dabei Hauptrotor- und Blattlagerwelle, Rotorblätter und der Motor. Verbogene Wellen verursachen Vibrationen und diese wirken sich auf das Flybarless-System aus. Der Hubschrauber wird instabil und lässt sich schlechter steuern.   

 

4. Nach einer größeren Reparatur hab ich mir mal die Mühe gemacht und die Rotorblätter ausgewuchtet. Selbst kleine Unwuchten am Rotor führen zu Vibrationen. Wie ich die Blätter ausgewuchtet hab, ist weiter unten beschrieben.

 

5. Auch wenn Plastikteile keine Schmierung benötigen, lohnt es sich, auf bewegliche Teile etwas Öl aufzutragen. Ich habe Kugelköpfe, Rotorwelle, Kugellager am Getriebe und in der Taumelscheibe und das Hauptzahnrad mit ein wenig Nähmaschinenöl geschmiert. Es lohnt sich auch, auf die Motorwellen von Haupt und Heckmotor etwas Öl aufzutragen. Beim Schmieren sollte man sehr sparsam sein, den Hubschrauber nicht "einfetten". Unbedingt ein harz- und säurefreies Öl wie Nähmaschinen- oder Feinmechanikeröl verwenden.

 

6. Nach ein paar Crashs hatte sich das Heckrohr aufgespalten. Einfaches Zusammenkleben mit Isoband ist nicht ausreichend, das Heck wird dadurch sehr wackelig. Sofern Heckmotor und Aufnahme noch brauchbar sind, kann man aus 2mm CFK-Vierkant ein neues Heckrohr basteln. Mein erster Versuch war mit 2mm CFK Vierkantrohr. Es lohnt sich aber, ein Vollprofil zu verwenden und die Kabel für den Motor außen entlang zu führen. Dadurch vermeidet man die Knicke, die zwangsläufig entstehen, wenn das Rohr in den Rahmen geschoben wird. Zum Schutz des Kabel zieht man passenden Schrumpfschlauch darüber und schrumpft es mit einem Fön ein. Ich hatte das Heck auch um 5 mm gekürzt, da der Heckrotor bei mir den Hubschrauber immer nach rechts gedreht hat. Durch das minimal kürzere Heck, nimmt die Heckwirkung des Heckrotors etwas ab und das Gieren ist nicht mehr so stark. Es setzt erst ein, wenn der Akku leer wird.  

 

7. Dualrate und Expo für draußen fliegen nicht so weit herunterschrauben. Für die ersten Schwebeversuche ist es schon sinnvoll, die Servowege zu reduzieren und die Empfindlichkeit um den Nullpunkt zu erhöhen (Dualrate und Expo). Man sollte es aber nach Fähigkeitkeit nach und nach erhöhen. Für Rundflug sollte man nicht weniger als 70 % Dualrate und 30 % Expo einstellen. Der Hubschrauber wird gerade draußen, wo man dazu neigt etwas schneller zuwerden, recht träge und lässt sich nicht mehr abfangen. Da macht sich auch ein Simulator bezahlt, dort kann man die Wirkungen von Dualrate und Expo gefahrlos ausprobieren.

 

8. NICHT ÜBERMÜTIG WERDEN!!! Mein größtes Problem, man denkt ein bisschen Rundflug geht schon und gibt Gas. Auf einmal wird der Heli schneller als man es packt und dann liegt er schon unten. Draußen auf der Wiese geht mal die Haube und oder das Landegestell kaputt, wenn man schnell genug Throttle Hold gezogen hat. Drinne knallt man irgendwo dagegen und da ist der Schaden schon größer. Auch wenn der SP 125 nur einen Bürstenmotor hat, wird er für den Einsteiger sehr schnell schnell und klein. Man sollte sich nach und nach herantasten und akzeptieren, dass es nicht so schnell geht wie mit einem FP-Hubschrauber.  

 

9. Verschleiß vom Hauptzahnrad beachten. Da man das Zahnflankenspiel zwischen Ritzel und Hauptzahnrad nicht einstellen kann und die Zahnräder nie ganz gerade sind, werden sie irgendwann hin sein. Ist so schlimm nicht, so ein Zahnrad kostet um die 5 Euro. Ich bin mit verschlissenen Zahnrad geflogen und das hat mich einen nagelneuen Motor gekostet. Zumindest das Ritzel, da man es ja nicht einzeln bekommt.  

 

Ein verschlissenes Zahnrad für zu einem zu großen Zahnflankenspiel. Die Räder rasten nicht mehr richtig ein und das Getriebe beginnt leicht zu blockieren. Man merkt das wenn man den Hauptrotor mit der Hand leicht dreht und es hakt auf einmal. Dann ist das Getriebe hinüber und man sollte beides wechseln. Das Getriebe muss seidenweich ohne spürbaren Widerstand gehen. Ich lasse mal die Schmierung am Getriebe weg, da ja hier Metall auf Plastik trifft und man eigentlich kein Öl braucht.  

 

Ich gehe mal davon aus, dass das Zahnrad eh alle 3 - 4 Motoren gewechselt werden muss. Immer schön das Motorritzel beobachten, ob sich in der Mitte des Ritzels eine deutliche Delle bildet. Danm sollte man beim nächsten Motorwechsel auch das Zahnrad wechseln.  

 

 

   

Fazit:

 

Der Solo Pro 125 ist für mich der Einstieg ins CP Fliegen. Da der Motor für richtige 3D etwas zu schwächlich ist, reagiert der Hubschrauber mit den entsprechenden Einstellungen recht anfängerfreundlich. Wenn etwas kaputtgeht, lässt es sich recht einfach wechseln. Nervig sind die Schrauben an der Hauptrotorwelle, welche sehr weich sind. Die Köpfe sind schnell rund gedreht. Gleiches gilt für die Blattlagerwelle. Der Wechsel der Blattlagerwelle ist auch eine sehr fummelige Angelegenheit. Es empfiehlt sich, kleine Uhrmacherschraubendreher anzuschaffen.  

 

 

Ein echtes Verschleißteil ist der Motor. Der kleine Bürstenmotor ist bis auf das Ritzel der gleiche, wie im Solo Pro 270 und mit dem Hubschrauber etwas überfordert. Aus diesem Grund ist echter 3D Flug damit sicher nicht möglich. Bei Youtube sieht man Piloten die Rückenflug und auch etwas 3D betreiben. Ich denke mal, das auch Turns, Loopings, Funnels und Flips mit entsprechender Höhe und Fähigkeit möglich sind.  

 

Was wunderbar geht, ist Rundflug. Dabei wird der Heli recht flink und damit auch schnell klein. Man kann wunderbar weite Kreise und Achten fliegen. Der Hubschrauber saust dann durch die Luft, so dass es nur so eine Freude ist. Dabei sollte man ausreichend Höhe und gute Augen haben. Er lässt sich auch mit Geschwindigkeit in enge Kurven treiben, da merkt man aber wie die Drehzahl nachlässt. Beim ersten Rundflug erschreckt man sich erstmal, wie schnell der kleine Hubschrauber wird, aber mit steigenden Fähigkeiten macht es richtig Spass, damit über die Wiese zu fegen.

 

Schnellen Rundflug in der Wohnung kann man vergessen. Der Platzbedarf ist einfach zu groß. Drinnen geht eigentlich nur schweben und ganz vorsichtig hin und her fliegen.  

 

So richtiger 3D Flug liegt mir eh nicht. Mein eigenes Ziel erst einmal ist, den Hubschrauber "vorbildähnlich" mit ein paar kleinen Kunststückchen zu bewegen. Dieser harte 3D Flug, was man bei Youtube usw. oft sehen kann, ist  zwar faszinierend, hier sind aber Profis am Werk mit ganz anderem Material und Budget. Das ist schon Sport, welchen man entsprechend trainieren muss. 

Hubschrauberfliegen ist für mich eine Freizeitbeschäftigung und das solls auch  bleiben. Für mich ist der Nine Eagles Solo Pro 125 ein prima Einstieg ins CP Fliegen. Man lernt neben dem Fliegen auch einiges über die Programierung von Fernsteuerungen und der Reparatur sowie Abstimmung einen "echten" Hubschraubers. 

 

 

 

Leichtes Tuning am Solo Pro 125 

 

Da mir nach einem Crash die Originalhaube kaputt gegangen war, habe ich mich nach preiswerten Ersatz umgesehen. Diese Haube ist aus Papier und von beiden Seiten mit selbstklebender Buckfolie beklebt. Die Ausschneidebögen findet man auf http://ehelis.de/6kanalhelis/walkerageniuscp/walkerageniuscptuninghauben/index.html

Dort habe ich eine Haube vom Walkera Genius CP genommen, da dieser von dem Abmessungen dem SP 125 sehr ähnlich ist. Sieht gar nicht mal schlecht aus und verträgt erheblich mehr als die Originalhaube, da diese viel flexibler ist. Und wenn notwendig, druckt man sich eine Neue aus.

 

Weiterhin habe ich eine Alutaumelscheibe von Xtreme verbaut. Diese hat den Vorteil, dass einem nicht andauern die Kugelköpfe abbrechen. Eine erhebliche Verbesserung des Flugverhaltens habe ich nicht feststellen können. Zwischen den Rotorblatthaltern klemmt ein kurzes Gummiband, dies reduziert das Spiel an den Kugelköpfen der Rotorblattanlenkung und an der Taumelscheibe. Der Hubschrauber liegt damit ruhiger in der Luft.

 

Ich fliege jetzt mit 300 mAh Turnigy Nanotech Lipos von Hobbyking. Die sind preiswert und reichen für 5 Minuten Flug problemlos. Dann sollte man eh landen, da der Hauptmotor recht heiß wird. Die Akkus vom SP 125 passen auch im Blue Arrow 1.0 (baugleich mit Solo Pro 100).

Rotorblätter auswuchten mit einfachen Mitteln

 

Ich dachte immer, es ist nicht notwendig bei den kleinen Hubschraubern die Rotorblätter auszuwuchten. Ich wurde eines anderen belehrt, als ich alle drehenden Teile erneuert hatte und immer noch Vibrationen auftraten. Also versuchte ich es mal mit Auswuchten.

 

Man braucht:           einen Zahnstocher 

                              ein Schnapsglas

                              Klebeband (Tesafilm)

                              Lineal und Schere

                              Schraubenzieher o.ä. 

 

1. Man steckt die Rotorblätter auf beide Seiten des Zahnstochers. Die Blätter werden auf dem Tisch gerade ausgerichtet. Dann legt man das Ganze auf das Schnapsglas. Wenn sich die Blätter ausgependelt haben, hängt ein Blatt nach unten. Wenn sie exak gerade hängen (nachmessen) kann man hier aufhören.Dies trifft in der Regel aber nicht zu. Das untere Blatt ist das Schwerere.  

 

2. Man nimmt sich das leichtere Blatt und schiebt es langsam quer über eine waagerechte Achse (Schraubenzieher). Wenn es abkippt ist man über den Schwerpunkt. Nun versucht man den Blattschwerpunkt durch durch hin und her schieben zu ermitteln. Den Schwerpunkt merken oder markieren.

 

3. Auf die markierte Stelle klebt man im rechten Winkel ein nicht zu kurzes Stück Tesa auf. Beide Rotorblätter werden wieder auf den Zahnstocher gesteckt und auf das Glas gelegt. Durch Abschneiden des Tesafilms wird nun das richtige Gewicht ermittelt. Immer nur kurze Stücke ab schneiden (2-3mm) und dann auspendeln lassen. Zur Kontrolle bei ausgependelten Blättern nachmessen. Der Abstand zur Tischplatte muss auf den Millimeter gleich sein. Hat man das richtige Gewicht gefunden, klebt man das Tesa ohne Blasen und Unebenheiten um das Rotorblatt.  

 

Nachdem ich diese Prozedur durchgezogen hatte, waren die letzten Vibrationen am Hubschrauber weg. Dauer: ca. 1 Stunde.

 

Simples Tuning am Nano QX 

 

Der Blade Nano QX ist ein wunderbares Spaßgerät mit denkbar einfachen Aufbau. Nach 3 Monaten ist mir eigentlich nur eine wirkliche Schwachstelle aufgefallen. Der Hauptrahmen bricht sehr gerne zwischen den Motoraufnahmen und den Streben zu den Motorschutzbügeln. Einen neuen Rahmen sollte man daher gleich vorm ersten Flug an den entsprechenden Stellen mit Iso-Band oder Schrumpfschlauch verstärken.  

 

Da ich keinen Rahmen zur Hand hatte und dieser immer vergriffen ist, habe ich  mich entschlossen, die Schutzbügel einfach abzuschneiden. Die alten Bügel waren so kaputt, dass man damit nicht mehr fliegen konnte. 

 

 

 

Ergebnis war ein noch kleinerer Nano QX welcher auch gleich noch leichter geworden war. Bei 18 Gramm Gesamtgewicht zählt jedes zehntel Gramm. Der QX wirkt jetzt nicht mehr so spinnenartig und durch die "Diät" sind auch die Akkulaufzeiten besser. Mit den Mylipos schaffe ich jetzt gut 7 Minuten im flotten Rundflug. Man muss nur aufpassen, dass der QX nicht immer so hart aufsetzt. Er landet jetzt direkt auf den Motoren und die kleinen Lager mögen harte Stöße gar nicht. Beim drinnen Fliegen sollte man sich an die Zeiten halten. Draußen über einer Wiese ist es kein Problem, da fällt der QX weich. Im Übrigen sollte man die Akkus eh nicht zu oft bis zu Abschaltung fliegen, sie altern damit schneller.

 

Womit man auch aufpassen muss, es sind jetzt keine Bügel mehr dran, welche Rotoren, Motoren und Umgebung schützen. Blockierende Rotoren können den Motor beschädigen und auch Spuren an empfindlichen Tapeten, Gardinen und Zimmerpflanzen zurücklassen.  

 

Ergebnis: Der Nano QX kann durch "Diät" etwas getunt werden. Er fliegt damit länger ist aber empfindlicher, was Einschläge am Inventar und harte Landungen angeht. 

Solo Pro 125 3d Heck reparieren und verlängern

 

Das Originalheck vom SP 125 hat keine gute Nehmerqualitäten.Ein Absturz mit Hecktreffer und unter Umständen hat dann der CFK-Stab einen Riss. Im Ergebnis nimmt die Stabilität hab und es gibt Vibrationen am Heckstab.Man sieht das sehr gut, da die Finne sehr stark schwingt. Durch dieSchwingungen kann der Heckrotor keinen gleichmäßigen Schub liefern. Weiterhin wirkt sich dieses negativ auf das Flybarlesssystem aus und der Hubschrauber wird schwer zu steuern.

 

Einen gerissenen Heckstab lässt sich sehr einfach ersetzen.Man besorgt sich einen quadratischen CFK-Stab mit 2 mm Kantenlänge. Die Kabel vom Heckmotor werden vorsichtig an der Isolierung vom Lackdraht abgeschnitten und abisoliert. Dabei aufpassen, dass man nicht die Kabel aus dem Motorherausreißt. Wenn das passiert, ist er kaputt und kann nicht mehr verwendet werden, da man den Deckel nicht zerstörungsfrei herunter bekommt.

 

Vorher das Heck ausbauen und nachdem man den Heckmotor abgeschnitten hat, kann man die Finne mit dem Heckmotor gut abziehen. Dann schneidet man sich ein Stück CFK-Stab mit einer kleinen Bugsäge zurecht. Ich habe den Stab 1 cm länger als den Originalen abgeschnitten.

 

 

 

Da der Lackdraht auf Stöße recht empfindlich reagiert, wird dieser nun außen am Stab entlang geführt. So kann man als Material auch einen Vollstab verwenden, dieser ist sehr stabil. Wenn man die Lackdrähte wieder angelötet und isoliert hat, kann man den Motorträger wieder auf den Stab stecken.

 

Den Lackdraht schütze ich mit 3 mm Schrumpfschlauch, welcher sich auf 2 mm einschrumpfen lässt. Dabei mit dem Feuerzeug vorsichtig umgehen,da CFK sich auch bei Hitze verformt. Auch sollte man den Schrumpfschlauch im ausgebauten Zustand einschrumpfen, da sich die Hitze über den Draht auf die Elektronik überträgt. Die Mosfets sind recht empfindlich.

 

Vorher sollte man sich markieren, wie weit der Stab am Heli eingeschoben wird, um sich die richtige Länge vom Schrumpfschlauch abzuschneiden. Das Ergebnis sieht man auf den Fotos. Das Heck ist wieder stabil und ist belastbarer als das Original.

 

Mein gestretchtes Heck verbessert durch die höhere Hebelwirkung die Wirksamkeit des Heckrotors. Das Heck hält (bei noch nicht verschlissenen Motoren) viel stabiler als vorher. Beim starken Pitchen dreht es sich nur noch ganz leicht weg, bleibt aber gleich wieder stabil, wenn man schwebt. Ist auch egal ob man im Heading Hold oder Normalmodus des Gyros fliegt. 

 

Ich habe auch keinen verstärkten Drift nach hinten feststellen können, die Trimmung scheint so zu passen.

 

Der Solo Pro 125 3D ist nun von der Spitze des Rotorblattes bis zum Ende der Finne 31 cm lang.

 

 

Indoor Testflüge waren schon sehr gut, Outdoor steht nochaus. Wenn ich die Möglichkeit hatte, werde ich noch eine Ergänzung schreiben.

 

Nachbericht zu richtigen Flug mit neuem Heck:

 

Ich hatte den Heli so auch mal draußen bewegt. So wahnsinnige Unterschiede merke ich jetzt nicht. Bei schnell geflogenen Kurven merke ich keinen Unterschied, ob nun rechts oder links herum. Der Heli flog sich gut, das Heck hat prima gehalten bei langsamen Kurven und im Schwebeflug hat es sich etwas verbessert, wobei Kurven und Drehungen nach links etwas schwerer sind als nach rechts. Dadurch dass das Heck mit einem Motor angetrieben wird und der Propeller einen festen Winkel hat, bläst der Rotor nur nach rechts. Das bedeutet das der Heli in Rechtskurven ordentlich Wirkung hat und den Hubschrauber nach rechts dreht dreht. In Linkskurven wird der Heckrotor gedrosselt und der Hubschrauber dreht sich durch seinen eigenen Drehimpuls nach links. Dadurch, dass der Heckrotor dabei immernoch Schub nach rechts produziert (wenn auch weniger), driftet der Hubschrauber bei Linksdrehungen und langsamen Kurven immer leicht nach links, so dass man gegensteuern muss um stabile Drehungen hin zu bekommen. Fliegt man schneller, wird dieser Effekt geringer.  

Alternative und preiswerte Haube für den Nano QX

 

Auch wenn der kleine und leichte Nano QX ziemliche Nehmerqualtitäten besitzt, kann es schon mal vorkommen, dass das Häubchen kaputt geht. Ersatz gibt es zwar, aber knapp 10 Euro für das kleine dünne Plastikteilchen sind doch ganz schön viel.  

 

Abhilfe schaft Kinder-Joy. Die klebrige Milch-Schoko-Leckerei mit Spielzeug ist in zwei dünnen Plastikschalen verpackt. Etwas zugeschnitten, eignet es sich prima als Haube für den Nano QX.

 

Ich habe unten den Rand abgeschnitten und danach noch ca. 5 mm vom Rest entfernt. So kann man die Haube so platzieren, das die Rotoren nicht mehr schleifen. Dann legt man das ganze auf den Kopf und markiert sich die Stellen, wo die Befestigungsnippel vom Rahmen liegen. Auf diese habe ich dünnen Schrumpfschlauf geschoben. Entsprechenden Löcher in die Haube seitlich machen und auf die verlängerten Befestigungen geschoben. 

 

 

 

Jetzt kann man die Haube seitlich platzieren, damit die Rotoren nicht mehr schleifen. Da wo die Haube auf den Beinen aufliegt, habe ich kleine Einschnitte gemacht. Das restliche Material kann man nach innen biegen oder weg schneiden. Nun noch den überstehenden Schrumpfschlauch abschneiden und fertig. 2 - 3 mm sollte man jedoch stehen lassen.

 

Ich habe hinten noch einen kleinen Einschnitt gemacht, so wird das Akkukabel nicht so stark am Stecker abgewinkelt um einen Kabelbruch am Stecker zu vermeiden. 

 

Auf die Art und Weise bekommt man eine leiche, strapazierfähige, preiswerte und witzige Haube für den Nano QX.  

 

 

 

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